zum 11.09.2018

 
Guten Morgen
 
Die Konfrontation mit Kriegsnachrichten und Bildern von Kriegsopfern, insbesondere von Kindern, macht uns betroffen.Da kann schon mal die Wut zu kochen beginnen und unsere inneren Krieger wecken. Doch was hlft es, wenn wir vor dem Fernseher beginnen, in ohnmächtiger Wut auf diese Menschen in Gedanken gegen sie zu schiessen? Sie gedanklich umzubringen? Wenn wir in diesem Moment unserer Wut so viel negative Energie genau dorthin senden, wo sowieso schon viel zu viel von dieser Energie zerstörerisch am Werk ist?
Wenn ich mit so viel Wut konfrontiert werde, dann beginne ich sofort, meine Energie zurückzuziehen und mir zu überlegen, was ich um mich herum tun kann, um einen Beitrag an den Frieden zu leisten. Da sehe ich immer mehr als genug Möglichkeiten aktiv zu werden. Es beginnt immer vor der eigenen Haustüre - oder hast du nie einen Groll über jemanden in deinem Umfeld? Am Arbeitsplatz? Zuhause? In der Nachbarschaft? Auf der Strasse?
 
Ein entspanntes Miteinander braucht Toleranz, die Achtung anderer Werte und das Beenden von Kritik. Und wenn ich das IMMER kann, dann habe ich auch keinen Krieg mehr in mir selbst. Dann verstehe ich, was auf der Welt (noch) abgeht und höre auf es zu kritisieren, achte was ist und übe Toleranz. Alle Menschen sind auf dem Weg sich zu entwickeln.
Danken wir doch, dass wir Toleranz hier zu Hause üben dürfen und nicht auf einem Kriegsschauplatz und tun es auch bewusst.
 
Einen toleranten, friedlichen Tag für Dich!